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- Eines
Nachmittags im Spätnovember, die Arbeit erlaubt es um diese
Zeit, beschlossen mein Jagdfreund Andreas und ich einen
Pirschgang zu machen. Da noch etliche Rehgeisen und Kalwild
zum Abschuss frei waren wollten wir eben eine Rehgeis
erlegen. Als wir nach kurzer Pirsch ein Rotwildkalb allein
erspäten, beschlossen wir dieses anzugehen. Ich kam auf ca
60 m Schussenfernung zum Kalb hin, als ich mich herrichtete
bekam es jedoch luft, wechselte über den Forstweg und
verschwand im Dickicht. Nor isch holt nicht dachte ich mir
und schaute Andreas zu, welcher ca 100 m von mir entfernt
stand und wollte ihm ein Zeichen geben daß die Pirsch
weitergehen kann. Eben in diesem Moment geht Andreas in den
Anschlag und schon fliegt die Kugel.
- Bei mir großes
Missverständnis, was hat er jetzt beschossen. Dann schreit
er: I glab an Laufschuss, also Nachsuche.
- Wir bewegen uns also
Richtung Anschuss, als wir den C-Hirsch liegen sahen,
perfekter Blattschuss, flucht ca 150 m kein schweiss am
Anschuss und auch nicht auf der Wundfährte, welche schön auf
der Schneedecke zu erkennen war. Wiedereinmal hat uns eben
die Jagd gezeigt dass die Jagd immer etwas neues zu bieten
hat und daß speziell beim Rotwild immer eine Nachsuche, auch
mit Hund, erforderlich ist, da meistens am Anschuss nicht
viel zu finden ist. WH Andreas zum C-Hirtsch. Das Bild zeit
Michael den Sohn von Andreas, der immer wieder gern ein
Stück Rotwild im Geigerstadl hängen sieht.
Weidmannsheil
Bericht und Fotos:
Roman Pattis
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