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Nachdem dem Jungjäger Patrick
heuer bereits der Abschuss eines T Hirsches gelang und er auch
fleißig seine Rehwildabschüsse getätigt hatte, war es an der
Zeit auch einen Kahlwildabschuss zu tätigen. Nach einigen
erfolglosen Ansitzen mit Andreas, zwar hatten sie oft Anblick, T
Hirsche C-Hirsche oder es wurde einfach zu dunkel um noch einen
Schuss abzugeben sollte es heute in der Früh so weit sein.
Aber zuerst eine kurze
Vorgeschichte.
Bereits
im Mai konnten wir unterhalb der Stadlalm ein Tier bestätigen,
welches eine erhebliche Verletzung am linken Vorderlauf hatte.
Da aber der Verdacht bestand, es könnte trächtig sein, ließen
wir die Kugel im Lauf. Und tatsächlich, eines Sonntags Morgens
im Oktober wechselte besagtes Tier wiederum vom Sommereinstand
im Domänenwald in unser Revier und hatte ein gesundes Kalb
dabei. Da Andreas ein sehr erfahrener Rotwildjäger ist und
niemals ein Tier vom Kalb wegschießen würde galten seine Ansitze
nun dem Kalb der Krummen, oft hätte er selbige schießen können,
konnte aber nie das entsprechende Kalb zum Tier ausmachen. Als
er die Krumme zum 3ten mal bestätigte das Kalb aber nirgends zu
sehen war, rief er mich an und fragte was er tun sollte. Ich
sagte ihm, er sollte sie doch erlegen, vielleicht wurde das Kalb
ja im naheliegenden Nachbarrevier erlegt. Als er das Tier zum 4
mal alleine sah, ich war zufällig mit ihm beim Ansitz sagte ich,
"tua
sa
aweck", brachte er es aber nicht übers Herz der Kugel freien
Lauf zu lassen. Und siehe da, am nächsten Morgen stand Sie mit
dem Kalb vor ihm, zielen, Schuss. Kalb tot. Nun konnte er auch
die Krumme erlegen, diese ließ sich nun aber eine Woche nicht
mehr blicken. Bis heute in der Früh. Andreas begleitete Patrick
aufs Kahlwild, als plötzlich die Krumme vor Ihnen war. Patrick
wollte schon Andreas das Gewehr geben, denn er meinte eigentlich
wäre es ja sein Abschuss, doch Andreas sagte selbstlos, ich
begleite dich, also schießt du. Mit einem sicherem Schuß lag das
Tier im Feuer, beim bergen stellten die beiden dann fest, daß
der linke Vorderlauf 3 mal gebrochen war, und ganz nebenbei es
sich um ein sehr altes Tier, ich wage zusagen, über 15
Jahre.
Lieber Patrick Weidmannsheil zu
diesem ersten Kahlwildabschuss und noch viele schöne und
erfolgreiche Jagttage in deinen zukünftigen Jägerleben, Pattis
Roman Revierleiter von Welschnofen
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Weidmannsheil
Bericht
Pattis Roman
- Fotos:
Kircher Andreas
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