Bericht 121: Der Hühnerdieb vom Geigerhof
Es war der 25.11.10. Mein Jagdfreund Andreas war wiederum erfolglos auf der Rotwildpirsch, als er beim Nachhausegang kurz unterhalb seines Hofes einen Fuchs über die verschneite Wiese laufen sah. Kurzerhand entschloss er sich diesen zu erlegen. Gedacht getan, 150 meter gute Auflage, die Kugel fliegt, Fuchs tot, eigentlich nichts ungewöhnliches. Als ich dann nachmitags bei ihm vorbeischaute erzählte er mir daß in der Nacht ein Fuchs den letzten Hahn seines Onkels von Nachbarhof geholt hätte, gleichzeitig meldete er mir den Fuchsabschuss des morgens. Wie üblich bei Andreas wird der erlegte nicht sofort geborgen, sondern noch für einige Stunden in Ruhe gelassen, also gingen wir beide in die Wiesen um den Fuchs zu holen, da aber etlicher Schnee lag überließ ich ihm die Bergung denn für mein Schuhwerk war der halbe meter Neuschnee einfach zu viel. Beim Fuchs angekommen erhallte volgender Wortlaut: Hahnendieb Tot. Weidmannns Heil Andreas zu diesem seltenen Abschuss

Weidmannsheil


                                                                                                                                              Bericht:  Pattis Roman
                                                                                                                                              Fotos:   Kircher Andreas
 

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