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Pünktlich
zum Jagdbeginn auf Murmelan am 15. August fuhr ich mit
meinem Onkel nach Osttirol. Am Montag in der Früh
stapften wir bergwärts und schon bald hörten wir Pfiffe,
sahen das Murmeltier auch, aber leider zu weit weg. Wir
ginge näher ran, was das Tier gar net gut fand und
verschwand, aber wir setzten uns in Position und
warteten. Aber es tat sich nichts mehr, sodaß wir uns
ein Stück weiter auf die Lauer legten und schon bald
konnte mein Onkel eins erlegen. Murmeltierjagd ist seine
Passion und er stellt auch ein wunderbar klares und
schönes Murmeltieröl her Waidmannsheil.
Am
28.August fuhren wir wieder Richtung Matrei und zwar war
diesmal die Erna mit von der Partie. Irgendwann im
Frühjahr habe ich ihr eins versprochen und heute soll es
klappen. auf der Hütte angekommen, kamen nicht nur wir
sondern auch der Regen und es regnete ununterbrochen den
ganzen Tag. Am Sonntag früh um 7 schau ich aus dem
Fenster sehe, daß das Wetter nicht schlecht ist und
klopfe an die Türen um alle daran zu erinnern wegen was
wir eigentlich hier waren. Aber schon stand wieder eine
Wolke über dem Revier und es regnete schon wieder,
diesmal aber nur kurz und wir starteten. Wir legten uns
auf die Lauer, aber dort wo ich die Bauten sah und
Murmelen vermutete war nix. Also gingen wir weiter und
schon entdeckte ich eins, ganz flachgedrückt auf einem
Stein liegen. Es dauerte einige Zeit bis ich der Erna
erklärt hatte wo es liegt, aber es wollte nicht
aufstehen und inzwischen sahen wir ein Anderes und ich
reichte der Erna meine 22-250. Es sollte nicht sein,
aber auch verständlich jeder schaut anders ins Glas und
sie hatte mit meinem Gewehr ja noch nie geschossen,
macht nichts, Hauptsache nicht angeschossen. Der Schuß
krachte, das Murmeltier brachte sich in Sicherheit und
schon stand 10 Meter weiter oben ein Fuchs. Schieß ,sag
ich, ein Murmele kriegen wir noch aber den Fuchs nimmer.
Sie sieht ihn nicht und überläßt mir das Gewehr und der
Fuchs lebte nicht mehr. Wir gingen zum Anschuß
entfernten den Fuchs, schauten vorsichtshalber auch zum
Anschuß vom Murmele, aber wie schon vorher richtig
gesehen war nix. Wir kehrten zurück auf unseren Platz
und richteten uns auf eine längere Wartezeit ein. aber
schon bald pfiff es wieder und nach anfänglichen
Schwierigkeiten konnte die Erna doch mit 2 Murmel nach
Hause gehen, mit zusätzlich einer Einladung für das
nächste Jahr und sie war überglücklich.
Weidmannsheil
Bericht und
Fotos: Annelies Lahner
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