Bericht 70: Auf Murmeljagd im schönen Osttirol

Pünktlich zum Jagdbeginn auf Murmelan am 15. August fuhr ich mit meinem Onkel nach Osttirol. Am Montag in der Früh stapften wir bergwärts und schon bald hörten wir Pfiffe, sahen das Murmeltier auch, aber leider zu weit weg. Wir ginge näher ran, was das Tier gar net gut fand und verschwand, aber wir setzten uns in Position und warteten. Aber es tat sich nichts mehr, sodaß wir uns ein Stück weiter auf die Lauer legten und schon bald konnte mein Onkel eins erlegen. Murmeltierjagd ist seine Passion und er stellt auch ein wunderbar klares und schönes Murmeltieröl her Waidmannsheil.

 

Am 28.August fuhren wir wieder Richtung Matrei und zwar war diesmal die Erna mit von der Partie. Irgendwann im Frühjahr habe ich ihr eins versprochen und heute soll es klappen. auf der Hütte angekommen, kamen nicht nur wir sondern auch der Regen und es regnete ununterbrochen den ganzen Tag. Am Sonntag früh um 7 schau ich aus dem Fenster sehe, daß das Wetter nicht schlecht ist und klopfe an die Türen um alle daran zu erinnern wegen was wir eigentlich hier waren. Aber schon stand wieder eine Wolke über dem Revier und es regnete schon wieder, diesmal aber nur kurz und wir starteten. Wir legten uns auf die Lauer, aber dort wo ich die Bauten sah und Murmelen vermutete war nix. Also gingen wir weiter und schon entdeckte ich eins, ganz flachgedrückt auf einem Stein liegen. Es dauerte einige Zeit bis ich der Erna erklärt hatte wo es liegt, aber es wollte nicht aufstehen und inzwischen sahen wir ein Anderes und ich reichte der Erna meine 22-250. Es sollte nicht sein, aber auch verständlich jeder schaut anders ins Glas und sie hatte mit meinem Gewehr ja noch nie geschossen, macht nichts, Hauptsache nicht angeschossen. Der Schuß krachte, das Murmeltier brachte sich in Sicherheit und schon stand 10 Meter weiter oben ein Fuchs. Schieß ,sag ich, ein Murmele kriegen wir noch aber den Fuchs nimmer. Sie sieht ihn nicht und überläßt mir das Gewehr und der Fuchs lebte nicht mehr. Wir gingen zum Anschuß entfernten den Fuchs, schauten vorsichtshalber auch zum Anschuß vom Murmele, aber wie schon vorher richtig gesehen war nix. Wir kehrten zurück auf unseren Platz und richteten uns auf eine längere Wartezeit ein. aber schon bald pfiff es wieder und nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte die Erna doch mit 2 Murmel nach Hause gehen, mit zusätzlich einer Einladung für das nächste Jahr und sie war überglücklich.

Weidmannsheil

 

 Bericht und Fotos: Annelies Lahner  

                                                                                                                     

 

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