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Wie für alles
"Irdische", sind auch die Tage der
Ansitzeinrichtungen gezählt, und so machte ich mit
meinen Sohn auf den Weg einen etwa 10 Jahre alten
Bodensitz wieder in Schuss zu bringen. Alles
Notwendige, angefangen von der kleinsten Schraube
bis zum Notstromaggregat hatten wir auf den Anhänger
geladen und starten am Vormittag in mein Revier.
Immer dabei natürlich eine Büchse.
Damals bei der Errichtung darauf
vertraut ohne Holzboden auszukommen wurde der Ansitz
an den Ecken nur auf Steinplatten gestellt.
Seitlich geschützt durch Dachpappe
mit etwa 30cm Erde aufgeschüttet und anschließend
Grassamen gesät sah er nach dem Keimen des Samens
aus als aus dem Boden gewachsen.
Aber 10 Jahre tun halt ihr Übriges
und so verfaulten im Laufe der Zeit im unteren
Bereich sämtliche Hölzer die nun erneuert wurden.
Hatte ich Anfangs Hackschnitzel auf
dem Boden verteilt um nicht auf der Erde zu stehen,
machten sich im Laufe der Jahre die Maulwürfe daran
Erde und Hackschnitzel zu vermischen, jetzt musste
das muffelige Zeugs aus dem Ansitz.
Nun konnten wir den Ansitz wieder auf
neuen Steinplatten in die Waage stellen und den
Boden montieren um zukünftig die kleinen Nager
fernzuhalten.
Beinahe den ganzen Tag hatten wir
geopfert um diesen Ansitz wieder einigermaßen
brauchbar zu machen. Und den Knopfbock für Anfang
Mai hatte ich dort auch schon ansprechen können.
Aber vorm ersten Mai gilt es noch
eine Reise nach Südtirol zu machen um die
Trophäenschau in Franzensfeste zu besuchen.
Waidmann´s
Heil
Bericht und Fotos: Hermann Großalber OÖ |