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Arbeitsgruppe Südtiroler Jägerinnen treffen sich in Fennberg |
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Auf Einladung des JR Margreid/Kurtinig/Fennberg durch den RL Bernhard Stimpfl durften wir neulich einen sehr angenehmen Tag auf dem schönen Fennberg verbringen. Nach der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer/Innen wurde zu einem zünftigen "Holbmittog" im Gasthaus zur Kirche geladen. Der Empfang war sehr herzlich - gelebte jagdliche Kameradschaft gab den Ton an. Gegen Mittag wurden wir dann von Reviermitgliedern und dem RL zur Jägerhütte geführt. Köstliche Grillspezialitäten wie Wildschwein, Rehschnitzel vom feinsten mit allem Drumherum wurden aufgetischt. Alte Erinnerungen wurden wach gerufen, viel diskutiert und natürlich gelacht. Im Anschluss durfte natürlich ein "karter" nicht fehlen. Jägerinnen gegen Jäger.... unentschieden blieb das Spiel. Am Nachmittag führte uns eine Wanderung zum sogenannten "deutschen Stein". Eine sehr ausgesetzte Stelle im kalkhaltigen Gestein des Fennbergs bildet an besagten Ort die offizielle Sprachgrenze zum Trentino hin. Eine Gedenktafel errichtet von den Schützenkompanien Margreid / Innsbruck gibt folgenden Text zu lesen:
"
Wanderer, du
stehst am
deitschen Stoan,
einem der
südlichsten
Punkte im
geschlossenen
deutschen
Sprachraum. Er
gestattet dir
einen Blick weit
hinein ins
Welschland.
Achte jedes
Mannes
Vaterland, aber
das Deinige
liebe! "
(Gottfried
keller, Züricher
Novelle)
Der Ausblick war leider vom trüben Wetter ein wenig eingeschränkt. Die sich öffnende Weite in dieser luftigen Höhe von 1136 m Meereshöhe lies das besagte "Welschland" erahnen. Auf dem Rückweg dieser Wanderung erörterte uns der RL Bernhard einige Besonderheiten zur Umgebung und natürlich der Jagd in diesem Gebiet. Wieder zurück in der urigen Jägerhütte wurde zu Kaffee, Krapfen und Kuchen geladen.
Der abschließende Ausklang dieses herrlichen Tages führte uns wiederum ins Gasthaus zur Kirche. Dort wurrde auch das gegenseitige Versprechen zur Aufrechterhaltung dieser geknüpften Freundschaften gegeben.
Die Arbeitsgruppe Südtiroler Jägerinnen bedankt sich hiermit sehr herzlich für diese Einladung, die sehr zuvorkommende Bewirtung und die Gastfreundschaft der anwesenden Mitglieder. Ein besonderer Dank gilt auch den Jagdaufsehern Herbert Gurndin und Walter Götsch.
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| St. Leonhards Kirche | Gedenktafel am Geburtshaus Franz von Fenner | Biotop Fenner See |
Bericht und Fotos: Margareth Morandell




