| BERICHT 09: Fuchsjagd im Januar |
|
Aber am 30. Januar also dem vorletzten Jagdtag, brach ich um 6 Uhr in der Früh auf und fuhr ins Revier. Ich stellte mein Auto ein Stück weit von dem Vermeidlich guten Revierteil ab und pirschte auf leisen Sohlen los. Plötzlich hörte ich ein Bellen, ich pirschte weiter bis ich dort ankam. Ich legte mich nun auf die Lauer. Es war noch recht dunkel und ich hörte immer mehr Füchse, ich lockte mit dem Ranzbeller und sie antworteten mir. Da sah ich einen am oberen Ende des Hügel hoch schleichen, schnell das Gewehr auf ihn gerichtet. Genau in diesem Augenblick als er im Fadenkreuz war, verschwand er dahinter. Rund um mir bellten Füchse, einer ziemlich nahe, was für ein Spektakel!! Aber jetzt streikte mein Ranzbeller da durch den Speichel das Platt im inneren auf der Seite kleben blieb und er keinen Ton mehr von sich gab. So ein Pech!! Die Füchse hörte ich zwar noch, aber sie zogen weiter weg von mir. In der Zwischenzeit war es bereits Tag geworden, aber ich konnte in dem unübersichtlichen Gelände keinen mehr sehen.
Was für ein tolles Erlebnis auch ohne Weidmannsheil!!
Bericht: Pircher Christian, Revier Schlanders Foto: Unbekannt
|