| BERICHT 77: Spielhahnjagd |
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Wie
auch schon die letzten Jahren freute ich
mich auch dieses Jahr auf die
Spielhahnjagd. Da der 15. Oktober heuer auf
einen Samstag entfiel und wir nicht
arbeiten mussten beschlossen ich und mein
Jagdkollege Franz auf den Spielhahn zu
gehen.Wir trafen uns zeitig in der Früh und
fuhren hinauf zur Gönner Alm ,von dort
mussten wir der Mond leuchtete uns den Weg
ca 1/2 St aufsteigen um die Balzplätze zu
erreichen, dort angekommen hockten wir uns
in unsere Tucker und warteten gespannt dass
es Tag wird.
Schade dachte ich mir( heint wersch nichts ma mitn Huhne), denn die Spielhahnen sind im Herbst sehr empfindlich ,es war bereits Tag geworden und nichts war zu hören und sehen so begann ich den Hahn zu Spotten mit dem Gedanken (nichts sein konns olm). Nach etwa 10 min sah ich auf einmal etwas schwarzes vor mir gegenüber sitzen,ich nahm das Fernglass und wirklich es war ein Hahn, schnell den Entfernungsmesser zur Hand waren stolze 223m auf der Anzeige, aber mir war klar näher kommt der Hahn nicht mehr, so nahm ich den Hahn mit meiner Bockbüchse in Visier und schoss " vorbei ". Der Hahn machte keine Anstalt abzureiten, nur den Stingel rechte er ein wenig, und so machte ich mich gleich wieder Schuss klar, als der zweite Schuss brach sah ich bereits im Zielfernrohr Federn fliegen und keinen Hahn mehr. Ich ging zum Anschuss und sah dort den Hahn liegen (a Guato), mit einem Juchizer lies ich meiner Freude freien lauf auch Franz hörte die Schüsse und ist zu mir gekommen und gab mir ein kräftiges Waidmannsheil. Bei einem Glas Wein in unserer Jagdhütte ließen wir diesen schönen Jagdtag gemütlich ausklingen.
Bericht und Fotos: Steiner Paul- Jagdrevier Percha |