BERICHT 53: Rehbockjagd in Ungarn mit Sepp Stessl
Bei der Verlosung anlässlich des 14. Südtiroler Jägerinnentreffens am 23. Juli 2011, welches, diesmal von den Jägerinnen des Reviers Unterland vorbildlich ausgerichtet wurde, traf mich das „Glückslos“
Der Gewinn:
Eine 3 Tagesjagd inkl. eines  Rehbockabschusses ( bis 350 Gramm) in Ungarn  und inklusive Unterkunft mit Halbpension, ungarische Monatsjagdkarte, Pirschführung , Revierkilometer und Trophäenbewertung – also wirklich all inklusive.
Gesponsert wurde der Preis  vom südsteirischen Jagdvermittler Sepp Stessl www.Erlebnisjagd.info
Die Überraschung und die Freude waren natürlich riesengroß.
Am Donnerstag, 04.08.2011 habe ich dann, nach Vereinbarung, die Reise nach Ungarn voller Neugier und Spannung angetreten.
Am Donnerstagabend 1. Pirschgang, Freitag völlig ganzer Tag Pirsch, am Samstagmorgen Pirsch – viele schöne Anblicke verschiedener Wildarten und leider nur Junge  Rehböcke. Die Rehbrunft war fast vorüber, also erschwerte „Jagdbedingungen“.
Sepp Stessl war inzwischen selbst angereist und hat sich mit Eifer engagiert, um einen versprochenen Jagderfolg zu ermöglichen.
Er hatte noch das eine oder andere Revier zu Verfügung. Nach kurzen hin und her Telefonaten gab es eine Entscheidung. Revier Chehi Puszta im Komitat TOLNA.
Er fuhr mit uns knapp eine Stunde in das neue Revier wo wir wieder nette und gastfreundliche Menschen kennen lernen durften. Die Gastfreundschaft in Ungarn ist wirklich groß. Also hier versprach sich Sepp Stessl einen Erfolg.
So geschah das dann auch. Nach spannender Pirsch bzw. Ansitzjagd entschloss Sepp kurz vor Ende des Büchsenlichtes anderes vorzugehen.
Zu meiner Überraschung - ich hatte die Jagdhoffnung bereits wieder aufgegeben.
Er entschied sich für die Pirschjagd an den abgeernteten Weizenfeldern. Er persönlich liebt es zu Pirschen und findet einen ganz besonderen Reiz an der Pirschjagd.
Nach kurzer Pirsch entdeckte er einen Rehbock den er nach kurzer Ansprache als  „Reif“ bezeichnete und meinte, der gehört jetzt Dir.
Ja, aber wie, gute 200 Meter schießen ohne eine Auflage. Da kam die nächste Überraschung.
Er hatte einen Stock, oder besser ein faltbares Schiessgestell dabei und dank diesem war es mir möglich einen guten Schuss anzubringen. Dieser ungarische Schießstock ist ein super Patent.
Man kann ihn blitzschnell aufstellen und er bietet eine gute und sichere Auflage für das Gewehr, er ist so konstruiert, dass man sich bei richtiger Handhabung und Verlagerung sogar langsam fortbewegen bzw. an das Wild heranpirschen. Ich kann diesen Schießstock unbedingt weiter empfehlen, tolle Sache.  kann.
Nach diesem schönen Jagderlebnis möchte ich mich bei Dir Sepp, sowie bei den ungarischen Jagdkameraden für ihre hervorragende Gastfreundschaft und exzellente Betreuung bzw. Organisation bedanken.
Also nochmals Danke für die schönen Momente, die ich vom Gewinn bis zum Abschuss erleben durfte.
 
Weidmannsheil
 

                                                                                                                Bericht und Fotos: Barbara Dietzsch, Olang

 

 

 

nach oben