BERICHT 112: Jagdabschluss im Jagdrevier Percha

Es war nun wieder soweit! Der Tag, an dem wir „Perchiner“ Jagdkollegen Lois, Harry, Paul und ich den schon zur Tradition gewordenen „Jagdabschluss“ feiern, war wieder angebrochen. Da der letzte Jagdtag, der 15.Dezember auf einen Donnerstag fiel, wählten wir den Samstag, 10.Dezember, weil wir auch noch einmal auf Niederwild jagern wollten . Als Pirschgang wählten wir das „Schönalbl“, da man dort bei Neuschnee immer wieder Schneehühner sichten konnte. So stiegen wir in Richtung Jagdhütte auf.

 Ca. gegen 7.30 Uhr waren wir oberhalb unserer Jagdhütte, marschierten weiter in Richtung Rammelstein, jedoch konnten wir nur einige Trittsiegel von Schneehühnern bestätigen, jedoch kein Stück ausfindig machen. Da immer dichterer Nebel die Sicht verschlechterte und sich unsere Mägen auch schon mit knurrenden Geräuschen bemerkbar machten, beschlossen wir den Rückweg zur Jägerhütte anzutreten. Nach halber Strecke wäre es uns dann noch beinahe gelungen, ein Schneehuhn zu erlegen, jedoch strich es zu früh ab. Bei unserer Hütte angekommen wurde erst einmal „eingekenntet“ und Zwiebel geschnitten, denn unser Mittagessen bestand aus einer gebratenen Hirschleber. Etliche Pfannen davon verspeisten wir, tranken ein Gläschen Guten dazu, fachsimpelten bis in den Abend hinein bis wir schlussendlich den Nachhauseweg antraten. Wiederum war es ein toller Jagdausklang.

Mit einem kräftigen Weidmannsheil grüße ich nochmals die Jagdkollegen Lois, Paul und Harry.

 

 

                                                                                            Bericht und Fotos: Seeber Christian, Jagdrevier Percha 

 

 

 

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