Bericht b:  Schüsseltreiben am Hackelboden
 Walter (Lentsch) blies das Halali zur Begrüßung      (klick auf das Foto um die Videodatei zu sehen)   

Am Samstag, dem 8. August 2009, fand um 11 Uhr an der Jagdhütte am "Hackelboden" bei Montan eine kleine Feier für all diejenigen statt, die sich auf der Bezirkshegeschau Bozen-Unterland am 18. und 19. April beteiligt hatten.

Schon morgens früh gegen 5 Uhr versammelten sich Pirschführer Christian ..., Toni ..., Walter (Lentsch) aus Montan und ich am Parkplatz in Montan bei strömendem Regen, um nach einjährigen Gamsgaißen und -böcken Ausschau zu halten. Toni hatte nämlich bei der Lotterie auf der Bezirkshegeschau einen von Bernhard Markus gestifteten Gamsabschuß gewonnen. Walter (Lentsch)   durfte ebenfalls dieses Jahr turnusgemäß einen Gams erlegen. Also zogen wir mit wachem Auge und in großer Vorfreude auf das Kommende los. Dabei teilten wir uns auf und pirschten in zwei Gruppen: der Christian mit dem Toni und der Walter (Lentsch) und ich.

Wenig später, es hatte gerade aufgehört zu regnen, sprachen Christian und Toni gleich 3 Jährlinge und eine ältere Gamsgaiß an, die jedoch schon im Nachbarrevier standen. Der Finger mußte also gerade bleiben. Wieder etwas später eräugten wir noch mehrere Gemsen – ich glaube, es waren so etwa insgesamt elf Stück – allerdings kein abschußwürdiges Stück darunter.

Gegen 11 Uhr begaben wir uns schließlich mit reichlichem Anblick und ohne Beute zur Hackelboden-Hütte. Einige Gäste hatten sich schon eingefunden, und wir tauschten bei einem Aperitif Jagderfahrungen aus und lernten einander näher kennen. Nach und nach trafen weitere Gäste ein, darunter so bekannte wie Bezirks- und Landesjägermeister Klaus Stocker, Dr. Luis Amort, der Bürgermeister von Montan, die Sänger des Jägerchors Montan, Forstbehörde und viele mehr.

Rund zwei Stunden später blies Walter Lentsch zur Begrüßung das Halali auf seinem Jagdhorn. Revierleiter Oswald begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Das mittägliche Schüsseltreiben bot eine reichhaltige Auswahl mit Grillspezialitäten, Salaten sowie Polenta, und das „Kastelfeder Duo“ verbreitete mit musikalischen Darbietungen gute Laune.

Anschließend hielt Revierleiter Oswald Pichler eine kleine Ansprache, in der er über den Ablauf und die anfänglichen Schwierigkeiten der Hegeschau-Organisation berichtete und sich bei allen, die bei der Organisation behilflich waren, bedankte. Besonderer Dank galt Margit Lindner, die die Bedienungen koordinierte, beim Küchenchef Hubert Ursch, der in der Küche den Chefkochlöffel schwang, und bei Christian Lindner für die aktive Mithilfe sowie bei allen Sponsoren und Beteiligten der Hegeschau, die über die vielen Wochen unermüdlich im Einsatz waren.

Einige Worte sprach auch Bezirks- und Landesjägermeister Klaus Stocker und räumte ein, daß er wohl Bedenken hatte, als man ihm die Idee nahebrachte, die Hegeschau von den zwei Bezirken im Schloß Enn in Montan zu organisieren. "Ich glaubte nicht an eine reibungslose Organisation", gestand Stocker. "Aber inzwischen bin ich noch heute von der vorbildlichen Organisation überwältigt", so der Landesjägermeister. Stocker meinte, es war wohl die schönste Hegeschau, die er seit langem besucht hatte. Er bedankte sich auch bei allen Beteiligten, besonders beim Revierleiter Oswald Pichler, für die gelungene Veranstaltung.

Auch der Bürgermeister von Montan, Dr. Luis Amort, schloß sich den Ansprachen an und lobte die gelungene Veranstaltung: "Die Hegeschau war nicht nur ein Fest der Jäger sondern eine Aufwertung der Gemeinde. Man kann wirklich froh sein, daß eine solche Veranstaltung in Montan mit einem derartigen Einsatz stattgefunden hat". Auch der Bürgermeister bedankte sich bei allen Beteiligten, besonders beim Revierleiter und allen Mithelfenden.
Nach den Redebeiträgen wurde ein großes Buffet von Mehlspeisen serviert, die von den Jägerinnen und Frauen bzw. Freundinnen gebacken worden waren. Ihnen sei für den Einsatz auch recht herzlich gedankt. Von der Hegeschau nichtabgeholte Preise wurden noch unter den Anwesenden verlost. Christian und seine nette Assistentin übernahmen die Ziehung der Lose. Musikalische Einlagen, gab's auch noch vom Jägerchor Montan und von Varesco Alfred der ebenfalls die Gitarre in die Hand nahm und einige Ständchen den Anwesenden überbrachte.
Gegen Abend wurden noch gekochte Kartoffeln, Käse und Speck am Brettl für alle verbliebenen Anwesenden serviert.

Kurz nach 20 Uhr ließen wir die Feier ausklingen, und auf der Heimfahrt und wohl noch lange danach war jeder von der gelungenen Veranstaltung begeistert, die die Montaner Jäger auf die Beine gestellt hatten.

Wir möchten uns natürlich beim Revierleiter, den Organisatoren, unter anderem beim Christian, der Marion Lindner und den Montanern Jägern für die Einladung und der  vorbildlichen Gastfreundlichkeit und den selbstlosen Einsatz bedanken.

Bericht und Fotos: Südtiroler Jagdportal WP

Revierleiter Oswald Pichler und Christian Lindner

Jede Menge Grillspezialitäten wurden vorbereitet

v.l.n.r. Bürgermeister Dr. Luis Amort, Christian beim SMS kontrollieren und Revierleiter Oswald Pichler

Bezirks- und Landesjägermeister Klaus Stocker   (klick auf das Foto, um die Ansprache zu hören)

Marion (Bildmitte) war auch die treibende Kraft bei der Organisation

Kastelfeder Duo sorgte für die musikalische Unterhaltung -  (klick auf das Foto um die Videodatei zu sehen. Bitte um etwas Gedult, Datei wird geladen) 

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