|
Schiedsrichter sowie einige ortskundige
Begleitpersonen der Gruppe zugewiesen. Die vier
Südtiroler (Toni, Andreas, Alfred und Walter)
fuhren mit ihren Schiedsrichtern und
Begleitpersonen in ein Gelände, das ca. 20 km
entfernt war. Eine Menge Leute und Freunde der
Hasenjagd haben sich angeschlossen. Der Toni
meinte: „Mir kommt es hier vor, als wären wir
der Papst.“
Im
Gelände wurden dann die Starnummern ausgelost.
Walter hatte die Nummer eins, eigentlich eine
gute Startnummer, weil in der Früh die
Hasenspuren noch frisch sind. Je später es wird
um so schwieriger wird die Ausarbeitung der
Spur.
Als Walter die Hündin vom Auto holte, merkte
er, dass etwas mit der Hündin nicht in Ordnung
war. Kaum aus dem Auto gelassen, bemerkte er,
dass sie Durchfall hatte. Noch am Tag vorher war
alles in Ordnung. Immer wieder drückte sie und
konnte sich kaum an die Arbeit konzentrieren.
Nach ca. 10 min. brach Walter im Einverständnis
mit dem Schiedsrichter den Wettbewerb ab. Dann
kam Toni dran. Jeder hatte eine Stunde Zeit
Hasen aufzustöbern.
Hundeführer, Schiedsrichter, Begleitpersonen und
viele Hundefreunde folgten den Hunden im
Gelände. Die Schiedsrichter bewerteten das
Vorlauten des Hundes, die Ausarbeitung der Spur
und das Verfolgen der aufgestöberten Hasen. Je
nach Leistung (Punktestand) gab es zum Schluss
die Bewertung: befriedigend, gut, sehr gut und
ausgezeichnet.
Alfred
und Andreas konnten sich qualifizieren. Ihnen
gelang es, je einen Hasen aufzustöbern. Da die
Südtiroler Gruppe seit mehreren Jahren bei
verschiedenen Turnieren teilnimmt, wissen die
italienischen Freunde der Hasenjagd, dass die
Südtiroler „Holmittog“ machen. Obwohl die
italienischen Freunde und Begleiter weder
deutsch sprechen noch verstehen, haben sie
gelernt, „Holmittog“ zu schreien. Sie taten das
auch diesmal gerade dann, wenn ein Hund längere
Zeit keine Hasenspur fand.
Während Toni Speck, Kaminwurzen und Salami
aufschnitt und dies zusammen mit Schüttelbrot
anbot, gab es wie immer viel Gesprächsstoff.
Jeder erzählte seine Jagdgeschichten,
Erfahrungen wurden ausgetauscht. Anschließend
fuhr man zurück ins Messegelände. Die
Mittagstische waren bereits gedeckt.
Die
Vorfeier kam Andreas und Alfred wegen Ihrer
Qualifikation teuer zu stehen. Sie mussten schon
mehrere Runden Getränke bezahlen, danach das
Mittagessen für die beiden Südtiroler
Mitstreiter.
Nachdem am Sonntag „Tag der Frau“ war, gab es
noch nach dem Mittagessen für jede Frau einen
Blumenstock, der von den Organisatoren spendiert
wurde.
Gegen 14 Uhr begann die Preisverteilung. Eine
Menge Behördenvertreter aus ganz Italien waren
anwesend. Sie lobten die Organisation und
sprachen einige Worte zu den Jägern.
Die Trophäe „6. Palio delle Province“ haben die
Hasenjäger aus Sassari, mit Ihren Hunden Segugi Maremano mit
2 Mal ausgezeichnet und 2 Mal
sehr
gut gewonnen. Bis ca. 18 Uhr wurde in der
Messehalle gefeiert. Walter hielt sich beim
Trinken zurück, und genoss seinen Fruchtsaft,
denn er wollte die Freunde gesund nach Hause
bringen. Auf der Rückfahrt hatte er, neben den
Hunden, noch drei „schlafende Säcke“ im Auto
liegen!
SIEHE
FOTOARCHIV
Siehe auch:
http://www.segugiesegugisti.it/
Bericht
und Fotos:
Südtiroler Jagdportal
Dieser Bericht zählt
nicht zum Wettbewerb
|