Bericht 95:  Meine erste Karawankengams

Mit einen Jagdkollegen begaben wir uns am ersten Schusstag auf Gamswild in sein wunderbares Bergrevier in die Karawanken.

Wir stiegen schon sehr zeitig am Morgen auf und waren nach einer gewissen Zeit am Hochsitz bei den Latschen. Wir richteten uns alle sieben Sachen zurecht, als ich plötzlich links oberhalb von  uns einen braunen Fleck bemerkte. Mit dem Fernglas konnten wir einen Gamsjahrling ansprechen. Nach einer halben Stunde ansitzen,  ging es plötzlich Schlag auf Schlag, es kamen immer mehr Gams in Anblick. Plötzlich sah ich, dass bei der Salzlecke drei Gamsjahrlinge standen. Mein Freund meinte:" such dir einen aus." Gesagt getan,  ich suchte mir den Jahrling aus, der breit stand. Ich hatte die Ehre mit der Büchse meines Freundes zu schießen. Ich zielte auf das Blatt des jungen Gamsbockes und ließ die Kugel fliegen. Auf den Schuss hin brach die Gams im Feuer zusammen. Ich freute mich so, dass vor lauter Jagdfieber der Hochsitz zum wackeln begonnen hatte. Die anderen Gams kannten sich nicht aus und sind nach einiger Zeit langsam und vertraut in die steile Wand eingezogen.

 

Wir holten den Gamsjahrling  und brachten ihn auf einen passenden Platz, wo wir Fotos machten und die Gams versorgten. Die  Gams trug ich mit Freude in meinen Rucksack ins Tal.

  

Ein großes Weidmannsheil und Weidmannsdank an meinen Pirschführer und Jagdfreund! 

 

Weidmannsheil und Weidmannsdank

 

                                                                                                                           Bericht und Fotos: Philipp Skalka

 

nach oben