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Mit einen Jagdkollegen begaben wir uns am
ersten Schusstag auf Gamswild in sein wunderbares
Bergrevier in die Karawanken.
Wir stiegen schon sehr zeitig am Morgen
auf und waren nach einer gewissen Zeit am Hochsitz bei
den Latschen. Wir richteten uns alle sieben Sachen
zurecht, als ich plötzlich links oberhalb von uns
einen braunen Fleck bemerkte. Mit dem Fernglas konnten
wir einen Gamsjahrling ansprechen. Nach einer halben
Stunde ansitzen, ging es plötzlich Schlag auf
Schlag, es kamen immer mehr Gams in Anblick. Plötzlich
sah ich, dass bei der Salzlecke drei Gamsjahrlinge
standen. Mein Freund meinte:" such dir einen aus."
Gesagt getan, ich suchte mir den Jahrling aus, der
breit stand. Ich hatte die Ehre mit der Büchse meines
Freundes zu schießen. Ich zielte auf das Blatt des
jungen Gamsbockes und ließ die Kugel fliegen. Auf den
Schuss hin brach die Gams im Feuer zusammen. Ich freute
mich so, dass vor lauter Jagdfieber der Hochsitz zum
wackeln begonnen hatte. Die anderen Gams kannten sich
nicht aus und sind nach einiger Zeit langsam und
vertraut in die steile Wand eingezogen.
Wir holten den Gamsjahrling und
brachten ihn auf einen passenden Platz, wo wir Fotos
machten und die Gams versorgten. Die Gams trug ich
mit Freude in meinen Rucksack ins Tal.
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