Bericht 84: Rehbockabschuss im Revier Natz/Schabs  
Heuer konnte ich nach internen Jagdturnus wieder auf den Trophäen Bock gehen. Schon lange bevor die Jagd auf den T-Bock aufging, war ich im Revier auf der Suche nach einem passenden Bock.
Ich konnte einige Böcke beobachten. Schließlich habe ich mich für eine Örtlichkeit entschieden, wo ich des öfteren einen Bock beobachten konnte, der für mich passte.
Kurz bevor der 1. August kam, wurde die Wiese gemäht und der Bock ist in einen nahen Wald gewechselt, wo auch eine kleine Lichtung ist. Diese kann man auch vom Hochsitz einsehen.
Von hier konnte ich den Bock auch beim "Treiben" öfters beobachten.
Am o1. August, noch in der Dunkelheit sind mein Vater und ich auf den Hochsitz gestiegen. Bis 7.00 Uhr hatten wir keinen Anblick.
Nun beschlossen wir in den Wald zu pirschen, um den Bock doch noch im Anblick zu bekommen. An einer Stelle, die ich mir schon vorher ausgesucht hatte, legten wir uns auf die Lauer.
Ich "fiepte" zweimal, und plötzlich stand der Bock, wie aus dem Nichts, oberhalb von uns im Wald. Ich erkannte ihn sofort und machte mich zum Schuss bereit. Nachdem der Schuss gebrochen war, konnte ich schon im Zielfernrohr sehen, daß es den Bock niederstreckte und sofort verendete.
Beim Bock angekommen war ich sehr erleichtert und mit der Trophäe zufrieden. Nach der roten Arbeit, dem Melden beim Revierleiter, dem obligatorischen Bier ließ ich den Jagdtag gemütlich mit meiner Familie ausklingen.
 

                                                                                                                    Bericht und Fotos: Christian Weithaler, Revier Natz/Schabs

 

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