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Es
war heuer wieder mein Turnus für die Jagd auf den
6er-Bock. Mehrere Böcke hatte ich schon in Anblick
bekommen, keiner der mir gepasst hätte. Dann endlich
fand ich auf meiner Pirsch einen, der musste es
sein. Jedoch bevor ich den Abzug durchziehen konnte,
trieb er wieder die Geiß.
Was solls, dachte ich,
es ist morgen ja auch noch ein Tag.
In der Früh war kein
Bock mehr zu finden und so nahm ich am Abend meine
beiden Jungs (Florian 12 und Johannes 10 Jahre alt),
die mich des öfteren darum gebeten hatten, mit auf
die Jagd.
Wir spazierten und
schlichen ca. eine halbe Stunde zum Ort wo wir dann
auf den Bock ansitzen wollten. Und es dauerte auch
nicht einmal lange, da sprangen auch schon Bock und
Geiß daher, nur einen Moment, um dann gleich wieder
im Wald zu verschwinden. Bei der zweiten Runde
konnte ich durchs Zielfernrohr den Bock nochmals
ansprechen, als er das dritte Mal austrat brach der
Schuß und ein braver Bock lag im Feuer. Und die
Jungs?
Sofort ertönte von
ihnen ein „Weidmannsheil Tata“ und ihre Freude über
den Abschuss war für mich das Schönste! Sollte da
das Interesse und die Freude an der Jagd wieder
weitervererbt und weitergegeben worden sein? Was
kann man sich als Vater mehr wünschen? Noch schnell
ein Erinnerungsfoto mit dem Handy und schon
erkundigten sich die zwei, wer denn heute alles
kommen würde, „unseren“ Rehbock bzw. „ihren ersten
Rehbock“ anzuschauen und zu feiern: wie der Vater,
so die Söhne.
J
Es war dies Dank
meiner beiden Söhne eines meiner schönsten
Jagderlebnisse, das mich zudem mit Vaterstolz
erfüllt.
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Bericht und
Foto:
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Toni Gurndin - Jagdrevier Aldein
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