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Bereits
vor dem Aufgang der Bockjagd unternahm ich einige
Pirschgänge um mich nach einem passenden Bock
umzuschauen. Bedingt durch den harten Winter hatten
die Böcke ihre Energie auf das überleben gerichtet
und so kam das schieben der Krickler etwas zu kurz.
Nur wenige und meist schwache Sechser konnte ich im
Revier ausmachen.
Ein Bock stach mir jedoch sofort ins Auge, denn er
hatte das rechte Krickl nach unten gebogen. Und
dieser sollte es sein.
Am
ersten August um kurz nach 5 Uhr morgens fuhr ich
Richtung Karerpass um dort in einer Wiese
anzusitzen, doch es zeigten sich an diesem Morgen
nur Geißen. Auch in den folgenden Tagen hatte ich
wenig Glück.
So
versuchte ich mit Hilfe unseres Revierleiters mit
dem Blatter den Bock anzulocken.
Nach wenigen Rufen stand er auch schon in der Wiese
spitz zu uns, ein Schuss war jedoch nicht möglich,
der Wind drehte in die Richtung des Bockes und er
sprang ab.
Am
nächsten Abend begleitete mich mein Jagdfreund
Werner der als geheimer Glücksbringer gilt, wenn man
von ihm begleitet wird, kriegt man immer etwas im
Anblick.
Als wir aus dem Wagen stiegen goss es wie aus
Kübeln. Da sahen wir plötzlich das der gesuchte
bereits wenig unterhalb in einer Wiese ruhig äste.
Wir pirschten noch einige Meter und als der Bock
abdrehte konnte ich ihm die Kugel antragen.
Es
lag ein reifer sehr interessanter Bock vor uns.
Waidmannsheil
Bericht und Foto:
Andreas Kircher
Welschnofen |