|

Das
es beim Jagen nicht nur um das erlegen irgendwelcher
Wildtiere geht, sondern um viel mehr, wissen
mittlerweile meine engsten Freunde sehr wohl. Sie
genießen jede Jagderzählung von mir, als wären Sie
selbst Weidmänner. Natürlich kommt das Interesse
nicht von irgendwo. Habe immer wieder bei Gesprächen
meine eigene Passion, mein Wissen aber vor allem die
Freude am weidwerken und alles was damit verbunden
ist ,versucht mit Letzteren im Gespräch zu teilen.
Nicht zuletzt sind alle so wie ich,
leidenschaftliche Wildbretesser. Wenn ich also nicht
beim Jagen, oder bei meinen Kindern bin, mache ich
zusammen mit meinen Freunden irgendwelchen Sport.
Die sportliche Aktivität hat ja den großen Vorteil,
das man sich dann am Wochenende schon mal
bedenkenlos ein Bierchen und ein Schnitzel
genehmigen kann ,ohne gleich Angst haben zu müssen
nicht mehr in die Hose zu passen :-) !
So war es auch am Letzten Wochenende als wir uns
wieder einmal am „Roanerhof“ trafen. Der Einladung
per SMS waren natürlich alle gefolgt, als Sie lasen
es gibt Rehrückenspieße vom Grill.
Ich habe schon sehr oft Wild für die Gruppe
aufgekocht aber noch nie vom Grill und alle waren
neugierig. Das Feuer war bereits erloschen und was
zurückgeblieben war ,war heiße Holzkohle.
Als ich dann endlich den Hauptgang auf den Grill
setzte, verbreitete sich der Rauch und der Geschmack
vom Holz, begleitet vom Duft des
Fleisches welches ich bereits am Vortag in
eine leckere Marinade gelegt hatte. So, jetzt war es
an der Zeit die Spieße vom Grill zu holen und die
Spannung stieg. Vor allem ich war aufgeregt weil ich
ja nicht wusste was mich erwartete. Mmeine Freunde
(alles Lausbuben wie Sie im Buche stehen!) sparen
nämlich nicht mit den Worten. Sie schmeißen auch
schon so manchmal mit Kritik um sich und ziehen mich
so richtig durch den "Kakao".
War aber nicht der Fall.
Habe
auf die Anweisungen von unserem Koch dem „Harald“
gehört und das Fleisch genau im richtigen Moment vom
Grill geholt. Ganz gespannt wartete ich auf
irgendwelche Wortäußerungen. Vergeblich!! Es
herrschte absolute Ruhe.! Dann plötzlich : “mamma
mia, traumhoft ... des isch ober decht nit Wild oder
!?“
Natürlich war das Wild und alle waren begeistert.
Leider hatte ich eher an ein gemütliches
Gourmet-Essen
gedacht
und nicht an eine "Fress-Orgie".
Als die Spieße alle fertig waren; musste ich den
Grill in Sicherheit bringen. Einige hatten nämlich
noch Krusten vom Fleisch auf dem Rost vermutet und
wollten jetzt den Grill fressen.
Persönlich kann ich nun wirklich aus eigener
Erfahrung , egal in welcher Form Wildfleisch vom
Grill empfehlen!
Schmeckt sehr, sehr Lecker !!
Einfach mal probieren...Gutes Gelingen und Guten
Appetit
Bericht und Fotos:
Christian Lindner, Revier Montan |