Bericht 76: Wildfleisch vom Grill, zubereitet von der Linde 

Das es beim Jagen nicht nur um das erlegen irgendwelcher Wildtiere geht, sondern um viel mehr, wissen mittlerweile meine engsten Freunde sehr wohl. Sie genießen jede Jagderzählung von mir, als wären Sie selbst Weidmänner. Natürlich kommt das Interesse nicht von irgendwo. Habe immer wieder bei Gesprächen meine eigene Passion, mein Wissen aber vor allem die Freude am weidwerken und alles was damit verbunden ist ,versucht mit Letzteren im Gespräch zu teilen. Nicht zuletzt sind alle so wie ich, leidenschaftliche Wildbretesser. Wenn ich also nicht beim Jagen, oder bei meinen Kindern bin, mache ich zusammen mit meinen Freunden irgendwelchen Sport. Die sportliche Aktivität hat ja den großen Vorteil, das man sich dann am Wochenende schon mal bedenkenlos ein Bierchen und ein Schnitzel genehmigen kann ,ohne gleich Angst haben zu müssen nicht mehr in die Hose zu passen :-) !

So war es auch am Letzten Wochenende als wir uns wieder einmal am „Roanerhof“ trafen. Der Einladung per SMS waren natürlich alle gefolgt, als Sie lasen es gibt Rehrückenspieße vom Grill.

Ich habe schon sehr oft Wild für die Gruppe aufgekocht aber noch nie vom Grill und alle waren neugierig. Das Feuer war bereits erloschen und was zurückgeblieben war ,war heiße Holzkohle.

Als ich dann endlich den Hauptgang auf den Grill setzte, verbreitete sich der Rauch und der Geschmack vom Holz, begleitet vom  Duft des  Fleisches  welches ich bereits am Vortag in eine leckere Marinade gelegt hatte. So, jetzt war es an der Zeit die Spieße vom Grill zu holen und die Spannung stieg. Vor allem ich war aufgeregt weil ich ja nicht wusste was mich erwartete. Mmeine Freunde (alles Lausbuben wie Sie im Buche stehen!) sparen nämlich nicht mit den Worten. Sie schmeißen auch schon so manchmal mit Kritik um sich und ziehen mich so richtig durch den "Kakao".

War aber nicht der Fall. Habe auf die  Anweisungen von unserem Koch dem „Harald“ gehört und das Fleisch genau im richtigen Moment vom Grill geholt. Ganz gespannt wartete ich auf irgendwelche Wortäußerungen. Vergeblich!! Es herrschte absolute Ruhe.! Dann plötzlich : “mamma mia, traumhoft ... des isch ober decht nit Wild oder !?“

Natürlich war das Wild und alle waren begeistert. Leider hatte ich eher an ein gemütliches Gourmet-Essen gedacht und nicht an eine "Fress-Orgie".

Als die Spieße alle fertig waren; musste ich den Grill in Sicherheit bringen. Einige hatten nämlich noch Krusten vom Fleisch auf dem Rost vermutet und wollten jetzt den Grill fressen.

Persönlich kann ich nun wirklich aus eigener Erfahrung , egal in welcher Form Wildfleisch vom Grill empfehlen!

 

Schmeckt sehr, sehr Lecker !!  

Einfach mal probieren...Gutes Gelingen und Guten Appetit

 

                                                                                           Bericht und Fotos: Christian Lindner, Revier Montan 

 

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