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Sechs
andere Jagdkollegen und ich haben nun zum zweiten mal
eine Wette abgeschlossen: Wer mehr Füchse schiesst,
wobei der letzte Getränke und der vorletzte allen eine
Pizza zahlen muss! Aus dem Grund den Juli zu
überbrücken, wo weder Gämsen noch Rehbock und Kälber
offen sind und die Jagd auf Rotwild eher kritisch ist,
besonders wenn man vorbelastet ist wie ich, aber
natürlich auch etwas gutes für das Niederwild tun kann.
- Also bin ich am 1.Juli
in aller Herrgottsfrühe aufgestanden um Fuchs zu passen.
Es hat auch nicht lange gedauert und es kam ein
Jungfuchs angeschnürt. Leuchtkreuz eingeschaltet und
Bumms! Daneben!
- Am zweiten Juli dann
mehr Glück, als ich einen ziemlich grossen Fuchsrüden
erlegen konnte. Drei Tage später eine Fähe. Dann am
Freitag Morgen wieder eine Fähe, und am Abend bin ich
dann wieder los. Mein Ziel war diesmal "Klompobingl".
Gegen halb Zehn habe ich mit der Hasenklage angefangen,
dann nach jeder viertel Stunde nochmal. Kurz nach Zehn
Uhr
schau ich den steilen Hang hinauf und sehe einen
Schatten,- ein Fuchs! ich fange an zu Mäuseln, vorauf er
sofort zu steht. Zuerst bekomme ich ihn wegen der
Finsternis nicht ins Absehen, doch als es mir gelingt
lasse ich sofort fliegen! vom Mündungsfeuer geblendet
weis ich nicht ob ich getroffen habe, zudem wird mir
wolig warm im Gesicht, wie es eben beim Bergaufschiessen
passieren kann habe ich eine kapitale Platzwunde.
Trotzdem liegt ein kapitaler Fuchsrüde auf der Strecke!
Und die Kollegen? Natürlich, wer den Schaden hat braucht
für den Spott nicht zu sorgen!
Bericht und Fotos: Peter
Taferner |