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Bericht 71: Der Gewitterhirsch |
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Mein
Jagdfreund überredete mich mit Ihm und zwei Jagdkollegen in sein
Revier zu fahren um dort das Weidwerk auszuüben. Unser Treffpunkt
war ein Gasthaus, das im Herzen seines Reviers liegt, wo wir uns
noch vor der Jagd stärkten. Nach eine kurzen Lagebesprechung wurden
jedem sein Pirschweg zugewiesen und darauf hin ging es in Richtung
Alm. Ich bekam einen Revierteil an der Baumgrenze, der einzige
Nachteil, war es dass ich alleine war und die Weidegatter auf und zu
machen musste. Nach 45 Minuten konnte ich mein Auto abstellen und
mich zu Fuß in Richtung Hochsitz machen. Es begann zu Regnen, kurz
darauf zu Hageln und anschließend hörte ich das Gewitter heran
ziehen. Ich begab mich sehr zügig zu meinem Sitz.
Nach meinen Schuss konnte ich noch zwei Tiere mit ihren Kälber und eine Geiß mit ihren zwei Kitzen zu Gesicht bekommen. Ich musste mich beeilen, da das Gewitter immer näher und näher kam. Bei besten Jagdwetter begab ich mich wieder ins Tal, wo ich noch eine Zeit lang auf meine Kollegen wartete. Die Blitz erhellten die Nacht und der Donner grollte über das Land, aber ich hatte meinen Spießerhirsch und ich freute mich sehr über dieses Jagderlebnis!
Weidmannsheil und Weidmannsdank
Bericht und Fotos: Philipp Skalka |