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Nachdem
ich nun auch das Glück hatte einen C-Hirschen zu erlegen, welcher
sich gemeinsam mit mehreren Artgenossen in den Obstanlagen
aufgehalten hatte und bereits für erheblichen Schaden gesorgt
hatten, hatte ich mir nun zum Ziel gesetzt den „Jakob“ zu einem
Abschuss zu verhelfen. Es waren bereits einige C-Böcke erlegt worden
und nun bejagten 3 Jäger noch den Letzten Jährlingsbock. Es war an
einem sehr schwülen Nachmittag in dieser Woche als ich den Jakob
zufällig im Gast lokal bei unserem zukünftigen Jungjäger „Harald“
traf. Wir stillten unseren Durst mit kühlem Mineralwasser und wie es
so ist unter Jägern, war unser Thema die Jagd. Ein Bauer in der
Fraktion „Kalditsch“ hatte sich bei Jakob gemeldet und Ihn darauf
aufmerksam gemacht das in seinen Obstanlagen ein junger Bock
zirkulierte. Nach einer kurzen Besprechung entschlossen wir uns
einen Lokalaugenschein abzuhalten. Da es sich um ein von Wildzaun
umgebenes
Gebiet handelte kontrollierten wir zusammen mit dem Bauer den Zaun .
Es waren an den Obstbäumen noch keine Verbiss Schäden zu erkennen,
aber wir versprachen dem Besitzer uns um das Rehwild zu kümmern mit
der Bitte er solle so schnell wie möglich die undichten Stellen im
Zaun reparieren. Bereits am Abend hatten wir eine Mannschaft von 4
Jägern welche systematisch das besagte Revierteil durchkämmte . Da
wir aber keine Rehe vor fanden entschlossen wir das Letzte Licht für
einen Ansitz außerhalb der Kulturen...in den umliegenden Wiesen zu
nutzen. Ich saß am Steuer meiner Panda und der Jakob war mein
Kopilot ,als wir einem Waldweg entlang Fuhren und in den Wiesen
Ausschau nach Rehwild hielten. „Holt“ sagte Jakob plötzlich und
zeigte in die Mitte
der
Wiese. Es waren zwei Rehe die erhoben Haubtes zu uns Äugten . Der
Puls und die Hoffnung stieg, da wir auf diese kurze Distanz bereits
erkennen konnten das es zwei schwache Stücke waren. Jakob hatte
bereits den Wagen verlassen und die 7mm Merkel-Kipplauf an einen
Baum angestrichen. Zu meiner Verwunderung waren beide Rehe C-Böcke
und hatten auch ca. die selbe Größe. Dann ging alles sehr schnell!
Die Rehe versuchten bereits den Schutz des Waldes aufzusuchen als
ich dem Jakob zu rief : „ dei passen olle peade, wenn oaner no a
Standl mocht konnsch lai schiaßn“! Ich hatte meinen Satz noch nicht
zu Ende gesprochen als der Schuß bereits brach und es den Bock zu
Boden riss.
Wir standen sicher eine halbe Stunde
am erlegten Wild und erwiesen dem dem Bock die letzte Ehre. Es war
der 2 C-Bock vom Jakob in unserem Revier und wie es der Zufall so
haben will, erlegte er den ersten in meiner Begleitung nicht nur in
der selben Wiese ,sondern auch an der selben Stelle. Nach der roten
Arbeit kochte dann die „Maria“ ,die Frau vom Jakob ,für uns auf und
wir ließen uns im Keller bis in die Morgenstunden, gemeinsam mit den
anderen Jägern verwöhnen.
Danke Jakob und Maria und
Weidmannsheil
Bericht:
Christian Lindner - Revier Montan
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