| Bericht 58: Beginn der Rotwildjagd 2009 |
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Mit einigen Jagdfreunden begaben wir uns am ersten Juniwochenende auf die Jagdhütte, um ein paar Tage auf der Alm zu verbringen. Wir wollten uns es nicht schlecht gehen lassen und hatten einige Spezialitäten mit. Mit „ Rippalan“ mit Erdäpfel und als Nachspeise Cremeschnitten im Gebäck kann es uns nur gut gehen.
Aber natürlich
kam das Jagen nicht zu kurz, wir hatten aber kein Glück mit dem
Wetter, es regnete und gewitterte sehr oft an diesem Wochenende.
Trotz alle dem gingen wir auf die Jagd und hatten auch Anblick.
Der junior Jagdchef konnte am Freitag am Abend ein Schmaltier
erlegen, das wir natürlich ein wenig feierten. Am Samstagmorgen
hieß es sehr zeitig aus dem warmen Bett in die Kälte zu gehen.
Leider war es sehr nebelig und es konnte deswegen nur wenig Wild
sehen, die Sicht betrug zirka 20 Meter!!!!!! Nach einem sehr
bekömmlichen Frühstück legten wir uns ein wenig ins Bett um ein
wenig zu Schlafen. Der Schlaf dauerte aber nicht sehr lange an
und wir erledigten einige Hüttenarbeiten. Am frühen Nachmittag
dinierten wir zu Mittag und nach einem kurzen Verdauungsschlaf
ging es wieder ins Revier. Die Wettersituation veränderte sich
leider nicht, nach einigen Minuten
Es verging einige Zeit, als ich plötzlich links aus der Kultur zwei Spiegel von Hochwild kommen sah. Ich nahm mein Fernglas und konnte erkenne, dass es sich um zwei Spießerhirsche handelte. Mit dem Spektiv bestätigte ich noch, das es wirklich ein Spießer ist und richtete mich für den Schuss her. Ich bemerkte, das der Schwächere von den beiden schon zügig über den Schlag zog und ich reagierte. Ich entsicherte die Büchse und fuhr mit dem ziehenden Hirschen mit, kurz vor dem Waldrand schrie ich den Hirsch an und er verhoffte und auch in diesem Moment brach mein Schuss. Der Hirsch zeichnete und flüchtete ins nahegelegene Altholz. Nach einer kurzen aber noch unsicheren Wartezeit begab ich mich zum Anschuss. Ich musste nicht einmal bis zum Anschuss gehen, da ich schon von weiten den Hirsch verendet liegen sah. Es war ein halb Lauscher hoher Spießerhirsch, der 49 kg ohne Haupt und aufgebrochen wog. Ein Jagdkollege von uns konnte auch noch ein schwaches Tier erlegen. Es war ein wunderbares Jagderlebnis und besonders in der richtigen Gesellschaft.
Weidmannsheil und Weidmannsdank
Bericht und Foto: Philipp Skalka - Kärnten |