| Bericht 57: Rehbockabschuss auf der Saualm |
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Mein erster Hochsitz befand sich auf einer Wiese, von wo ich auch gut einige Schläge im oberen Teil des Reviers einsehen konnte. Mit dem Glas und dem Spektiv konnte ich einige Stück Hochwild auf den Schlägen sehen. Nach einiger Zeit konnte ich auf meiner Wiese eine Bewegung feststellen. Ich bemerkte, dass neben mir ein Rehbock ausgezogen war. Mit dem Spektiv sah ich, dass es ein junger Sechser war. Die Schussbahn war aber durch mehrere Äste einer Fichte versperrt. Nach einiger Zeit kam ein zweites Reh, das ich als Schmalreh ansprach. Leider verschwanden die beiden Rehe bald wieder in der nahen Dickung, und ich beschloss weiter zu pirschen. Ich konnte noch zwei Hasen in Anblick bekommen, und beschloss den Rückweg zum Auto anzutreten. Beim Auto angekommen beschloss ich noch auf die andere Seite des Grabben zu schauen und konnte dort noch eine führende Rehgeiß und einen guten Bock sehen. Ich hatte meinen Rucksack schon im Auto verstaut und hatte schon die Patrone aus der Kammer geladen, als ich plötzlich ein „Knaxen“ neben mir hörte. Ich hörte noch mehrer Knaxer und verfolgte dessen Richtung. Ich merkte, dass sich das Geräusch Richtung Weg bewegte und repetierte sofort eine Patrone in die Kammer. Plötzlich sah ich einen Bock über die Straße springen, und gleich darauf den Zweiten.
Ich ging zügig
zur Geländekante, um den Schlag, der sich dort befand, besser
einzusehen. Ich hatte zuvor noch den Bergstecken mit und strich
dort meine Büchse an. Ich bemerkte vor mit einen der zwei Böcke,
es war der
Ich begab mich nach einer kurzen Wartezeit zu meinem Rehbock, denn ich auch gleich gefunden habe. Ein sauberer Abschussbock lag vor mir. Weidmannsdank an meinen Jagdkollegen und ich kann mich nicht oft genug bei Ihm Bedanken für die schönen Jagderlebnisse in seinem Revier.
Weidmannsheil und Weidmannsdank
Bericht und Foto: Philipp Skalka - Kärnten |