Bericht 51: Erfolgreiche Jagd auf den Birkhahn

Nach einigen Jahren Schonzeit wurde heuer wieder ein „Kloaner Hahn“ von der Behörde unter folgenden Auflagen zum Abschuss freigegeben:

 

  • Abschuss erst ab 15.Mai

  • Meldung an den Hegeringleiter

  • Beschau durch den Hegeringleiter innerhalb 24 Stunden

 

Da ich meinen Birkhahn schon im Jahr 2005 frei bekommen hatte, war jetzt mein Jagdkollege an der Reihe.

Ich war als Pirschführer tätig. Wir konnten mehrere Hahnen bestätigen und auch fotografieren. Es war jedes Mal ein besonderes Erlebnis.

Der Jagdtag rückte immer näher. Die Tage vorher waren mit Nebel, Regen und Wind nicht gerade viel versprechend. Um drei Uhr rasselte der Wecker. Ein Blick durch das Fenster - dichter Nebel. Aber was soll’s. Angezogen und auf zum Treffpunkt mit meinem Jagdfreund.

 

Nach ca. 250 Höhenmetern waren Sterne am Himmel (Glück der Tüchtigen).

Da wir etwas zu spät daran waren, war unser Hahn schon auf dem Balzplatz zu hören. Wir konnten im Schatten der Sträucher unbemerkt zu unserem Schirm gelangen.

Der „Kloane „ spielte sich ein. Mein Freund musste sich erst die richtige Gewehrauflage herrichten.

Ich wurde schon ein bisschen nervös, denn ich befürchtete, dass sich der Hahn "überstellt".

Endlich um 04.55 Uhr peitschte der Schuss und der Hahn kippte auf die Seite.

Die Freude war natürlich sehr groß. Ich holte den Hahn. Mit dem Bruch und einem kräftigen Weidmannsheil überreichte ich den Birkhahn dem Schützen.

Wir feierten den Hahn natürlich ausgiebig, denn wer weiß,  wie lange wir noch hahnjagern dürfen. 

                                                                                     Bericht und Foto:  Alfred Eckler,  St. Corona am Wechsel

 

Mehr Fotos vom  Birkhahnabschuss demnächst unter BILD DES TAGES

 

 

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