Bericht 49:  Schmalrehjagd 

Am späteren Nachmittag traf ich mich mit meinem Jagdfreund und begaben uns anschließend in sein Revier.

Wir pirschten in den wiesenreichen Teil des Reviers und hofften dort ein Hegeabschuss auf Rehwild zu finden.  Wir konnten ein führendes Tier sehen, welches nur kurz zur Äsung ausgezogen war. Mein Freund meinte wir sollten es bei einer anderen Wiese versuchen, und so begaben uns in Richtung einer Wiese in unmittelbarer Nähe. 

Es war schon das letzte Schusslicht, als wir den Hochsitz am Rand der Wiese erreichten. Mein Kollege saß schon am Sitz, als ich von der letzten Leitersprosse zwei Stück Rehwild auf dem oberen Rand der Wiese ansprechen konnte.  Mein Freund und Revierinhaber meinte, es würden beide Stücke als Hegeabschüsse passen und eines der Beiden sollte ich erlegen. Am Hochsitz angekommen, richtete ich mir mal eine Schussauflage zurecht, das Gewehr drauf und visierte eines der Rehe. Beide Schmalgeißen waren sehr unruhig. Ich wartete auf dem richtigen Moment und drückte ab! Auf dem Schuss hin,  brach die Geiß im Feuer zusammen. Das zweite Schmalreh flüchtete, über die ganze Wiese und verschwand in den angrenzenden Wald. Nach einer kurzen Zeit begaben wir uns zum erlegten Schmalreh.

 Ich freute mich sehr über den gelungenen Hegeabschuss

 

 Weidmannsheil und Weidmannsdank

 

                                                                                                            Bericht und Foto: Philipp Skalka - Kärnten

 

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