Bericht 41:  Wildschweinjagd in Ungarn

Am Montag den 4. Mai war es wieder so weit, Ungarn ruft. Diesmal mit meinem Jagdfreund Gutmann Andreas.

 

Wir trafen uns vor 3 Wochen bei unserer Hegeschau, und vereinbarten einen Jagdurlaub nach Ungarn zur Wildschweinjagd. 

Wir wollten einige Überläufer in Südungarn bejagen,  nichts Kapitales.

Nach ca. 6 Stunden Fahrt,  trafen wir gegen 21 Uhr im Jagdhaus  ein, dort wo der Berufsjäger Thomas  schon auf uns  wartete, denn wir vereinbarten noch an diesen Abend ins Revier zu fahren.

 

Ich ging mit dem Berufsjäger zum  Ansitz, wo ich  gegen 22.30 Uhr regen Anlauf  von Schwarzwild hatte, und auch einen  Keiler mit meiner 7x64 erlegen konnte. Die Freude war groß, denn nach 8 Jahren Jagdausübung konnte ich nun meinen ersten Keiler erlegen! Die Jagdgöttin Diana hat es heute schon mit mir gut gemeint!

Auch meine Kollege Andreas Gutmann konnte einen Keiler und einen Überläufer erlegen.

 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Berufsjäger Thomas  zu den  Kirrungen, wir wollten ja auch heute Abend wieder raus zu den Ansitzen. Zugleich machten wir auch einen Pirschgang durchs Revier und mein Kollege Andreas konnte einen abnormen Rehbock zur Strecke bringen.

Gegen  19 Uhr fuhren wir wieder ins Revier zum Ansitz. Nach einer Stunde Ansitz kam ein Keiler zu den Kirrungen. Es war wieder ein eher kleiner Keiler mit ca. 15,2 cm Hauer. Ich wollte diesen nicht erlegen und war wieder froh, als er verschwand. Als er dann wieder zurück Kirrung kam, konnte ich mich nicht mehr  halten und erlegte den Keiler mit einen sicheren Schuss. 

 Die Minuten verstrichen, der Mond schien heller wie nie zuvor. Plötzlich  kam ein weiterer Keiler in die Mitte der Lichtung, als wollte er sagen: “ So Tobi, ,iatz bin i do!“

Ich konnte auch diesen Keiler durch einen Schuss unterhalb des Telleransatzes zur Strecke bringen.

 

In diesen zwei  Tagen konnte ich zwei  Keiler mit 15 cm und einen mit 18 cm Waffenlänge, sowie einen Fuchs erlegen.

Auch mein Kollege Andreas Gutmann  konnte drei Überläufer ,einen Frischling, einen Rehbock und einen starken Keiler erlegen.

 

Weidmanns Heil und Weidmanns Dank

 

 

Bericht und Fotos: Tobias Burgauner 

 

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