Bericht 33:  Flinten und Büchsen wurden heiß

„Du musst heute gut treffen, wenn du unter die ersten Fünf kommen willst“, sagte mir Robert Cacic vom Organisationsteam, als ich am Untermaiser Schießstand ankam. Tatsächlich hatten bereits vier Schützen die Höchstzahl an Treffern erreicht - unter anderem auch die Jungjägerin Kathrin Pircher. Die Jagdhundefreunde Südtirol hatten diesen Schießwettbewerb veranstaltet. Es galt, dreimal mit der Kugel zu schießen und dreimal auf den Kipphasen. Am Kugelstand war die Elite der Südtiroler und Trientner Jagdschützengilde versammelt und wartete gespannt auf mein Ergebnis. Ohne Probeschuss sollten die drei Treffer möglichst in der Mitte der Scheibe landen. Das Ergebnis war nicht schlecht, aber die Höchstzahl von 10,9 Punkten erreichte ich nur einmal. Zweimal waren es nur 10.8 Punkte. Leider zu wenig, um unter die ersten Fünf zu kommen. Beim Schrottschießen auf den Kipphasen hätten die Tierschützer an mir eine wahre Verbündete gefunden. Richtig spannend wurde es aber beim Stechen der ersten vier Schützen am Kugelstand. Alle hatten die Höchstpunktezahl erreicht, und alle wollten noch einen Schuss ins Schwarze bringen. Karl Heinz Schuster zeigte die besten Nerven und ging schließlich als Sieger hervor. Groß war die Freude auch für Kathrin Pircher. Sie schaffte es auf Platz zwei. Für die Sieger der jeweiligen Kategorien Kugel und Schrott gab es Abschusspreise: Einen Gamsbock und einen Mufflonwidder. Für die Schützen der ersten zehn Platzierungen gab es hingegen wertvolle Sachpreise. Den Veranstaltern ein Kompliment für die gute Organisation, und den Siegern ein Waidmannsheil wünscht

Paula Brugger

Die Siegermannschaft der jeweils besten drei Schützen in Kugel und Schrot

Die Jagdhundefreunde Südtirol

 

  Bericht und Fotos: Paula Brugger    

                                                                                                                 

 

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