Bericht 32:  Besuch der Hegeschau im Jagdbezirk Bozen und Unterland

Gut ein Monat ist jetzt vergangen seit wir das letzte mal in Südtirol zu Gast waren, aber ich hab mich damals schon mit dem Gedanken befasst auch die Hegeschau des Bezirkes Bozen in Montan zu besuchen. Wahrscheinlich bin ich bei meinem Besuch im März von einem Südtirolvirus befallen worden.

Zwei kurze Rasten gönnten wir uns während der Anreise,  bevor wir bei Neumarkt die Autobahn verlfießen. Doch diesmal gab's schon Probleme mit der Via-Card an der Autobahnabfahrt,  die nicht akzeptiert wurde. Normalerweise ist der fällige Betrag mittels Überweisung an die Autobahngesellschaft zu bezahlen, so die Aussage des Angestellten an der Mautstelle. Aber meine Hartnäckigkeit hat sich wieder einmal bezahlt gemacht und ich konnte den Betrag dann doch vor Ort begleichen. „ Gewonnen“!

Zufrieden setzten wir unsere Fahrt Richtung Montan fort,  wo wir kurz nach Mittag unsere Pension erreichten. Einchecken, umziehen und sofort ging's zur Hegeschau zum Schloss Enn, dort wo schon bereits reges Treiben herrschte.

Sofort begann die Suche nach dem Kollegen Christian. Die Suche dauerte nicht lange, nach einigen Minuten trafen wir ihn am Eingang zum Innenhofes. Eine herzliche Begrüßung folgte,  bevor wir dann im Innenhof die Trophäen besichtigten. Mittlerweile hab ich mitbekommen dass ein Großteil der Organisation an Christian hing und er deswegen auch nicht soviel Zeit für Gespräche hatte.

Am späten Nachmittag trafen  wir Walter und Hans vom Südtiroler Jagdportal die wir ja schon beim Treffen in Meransen kennen gelernt hatten.  Zwischenzeitlich hatte auch der offizielle Teil begonnen und wir nahmen im Innenhof Platz. Lange hielt es uns allerdings nicht auf den Bänken,  denn langsam öffnet der Himmel seine Schleusen und nach kurzer Zeit flossen kleine Bäche aus den Dachabläufen des Schlosses. Die meisten Besucher flüchteten in die Galerien des Innenhofes. Mittlerweile ist auch Berta eingetroffen die ich bisher nur aus dem Gästebuch kannte. Weil der Wettergott kein Erbarmen kannte,  verließen wir die Veranstaltung etwas früher und trafen uns mit Walter und Hans in einer angrenzenden Gaststätte auf ein Glas Wein.  Walter und ich sprachen  während unserer Unterhaltung,  auch über ein mögliches  Treffen im Herbst.

Nachdem wir uns etwas aufgewärmt hatten,  verabschieden wir uns von Walter und Hans und fuhren zurück in die Pension.

Der Sonntag sah  vielversprechend aus, Sonne keine Wolken also muss für so einen Anlass die passende Kleidung her.

„Fehler“, denn lange hielt sich die Sonne nicht  und es zogen wieder dunkle Wolken über den Innenhof des Schlosses und die Temperatur sank auf ein für meine Frau unerträgliches Maß. Wieder zurück in die Pension um uns umzuziehen und etwas aufzuwärmen.

Als wir gegen 14Uhr wieder zum Schloss zurückkamen, hatten wir leider Armin und seine Frau verpasst, und die Aussichten auf schöneres Wetter war wohl hoffnungslos.

Unsere Heimreise am Montag führte uns durch das  Vinschgau über den Reschenpass bis ins oberösterreichische Ennstal.

Wieder mal ein unvergessliches, aber  positives  Erlebnis in Südtirol                               

 

Waidmanns Dank  von Hermann u. Rosi

 

  Bericht und Fotos: Hermann Großalber, Sulzbach OÖ   

                                                                                                                 

 

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