Bericht 31:  Auerhahnbalz

Es war wieder soweit. Die Auerhahnbalz ist für mich einer der Höhepunkte zu Beginn des Jagdjahres.

Nach mehrmaligen Bestätigen am Abendeinfall – hier konnte ich 4 Auerhähne zählen- wollte ich auch in den Morgenstunden dem Balzgesang lauschen.

Nach kurzem Schlaf riss mich der Wecker aus dem Bett.

Nach 10 min. Fahrt und ca. 20 min. Fußweg war ich am Balzplatz angekommen.

Nun hieß es vorsichtig zu sein. Ich ging sehr vorsichtig näher. Lauschte immer wieder. Es war noch immer sehr dunkel.

Da hörte ich schon den ersten Hahn. Ich versuchte den Hahn anzuspringen, was hier im steilen Gelände nicht so leicht ist. Immer näher kam ich dem Hahn.

Da stolperte ich über einen Ast und fiel mehrere Meter in Richtung des Hahnes. Dieser ließ sich aber nicht stören. Der Auerhahn balzte munter weiter.

Er spielte sich so richtig ein.  Knappen, Triller, Hauptschlag und Schleifen wurden immer schneller. Nun konnte ich auch einen zweiten Hahn hören. Auch ein dritter Hahn fing an zu balzen. Inzwischen war es licht geworden. Ich konnte die Auerhähne nun richtig wahrnehmen und ansprechen.

Es waren sehr starke Hahnen.

Im nächsten Augenblick gingen die Auerhähne zu Boden. Hennen fielen am Balzplatz ein.  Eine Henne hatte mich als Baum verwechselt und wollte aufbaumen. Durch eine kurze Abwehrbewegung konnte ich dies verhindern.

Um den Haupthahn scharrten sich die Hennen. Die anderen hielten sich in der näheren Umgebung auf.

Dem Haupthahn fehlte eine Stoßfeder.

Ich konnte mehrere Fotos machen.

Von der Alm hörte ich das Rauschen und Kullern der Birkhähne.

Ich pirschte nun weiter Richtung Kampstein, um auch die Birkhähne zu verlosen. Zwei Hahnen konnte ich bei der Sonnenbalz beobachten.

Ein wunderschöner Frühlingsmorgen.

 

                                                                        Bericht und Fotos: Eckler Alfred 2880 St. Corona am Wechsel        

 

  

 

nach oben