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Bericht 24: Wieder mal beim Fuchsjagern |
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Zu einem kleinen Teil an der Raubwildstrecke habe ich bereits in Form eines Fuchses und Steinmarders meinen Beitrag geleistet. Die folgenden traumhaften Mondnächte wollte ich aber nicht so einfach verstreichen lassen und so nutzte ich jede mir zur Verfügung stehende Minute um mich der Fuchsjagd zu widmen. Es ist gerade zwei Tage her, dass ich meine letzte Beute abgeliefert habe und ich nutze heute wieder den gleichen Ansitz um vielleicht noch einmal erfolgreich zu sein. Kein Wind kein Schneefall trüben diesen herrlichen Abend an dem ich mir zumindest Anblick erhoffe. Ich bin es gewönnt bei solchen Ansitzen stundenlang ans Sitzbrett gebunden zu sein. Solche Nächte in denen man das kleinste Geräusch wahrnimmt sind an Spannung nicht zu übertreffen. Etwa 1,5 Stunden bin ich jetzt am Ansitz als ich von rechts heftiges Bellen vernehme und mich sofort auf diese Seite konzentriere, meine BBF zurechtlege und mein Glas kaum mehr aus der Hand gebe. Was sonst um mich passiert nehme ich kaum mehr wahr da ich mich ausschließlich auf diese Seite konzentriere das sich schlussendlich bezahlt macht. Etwa 10 Minuten nach dem ich das Bellen vernommen habe zieht in ca. 220m ein Rotrock aus dem Wald und schnürt leider von mir weg.
Fuchs auf der gleichen Stelle auszog und direkt auf meinen Ansitz zuschnürt. Mein Glas hab bereits gegen meine BBF getauscht und so war ich bereit um einen weiteren Roten mit nach Hause zu nehmen. Auf ca. 80m hab ich ihn herankommen lassen als er aus meiner Richtung das Einstechen meiner Waffe vernahm und verhoffte, diesen Augenblick nutzte ich ihm die Kugel anzutragen. Ein weiterer Rüde lag verendet im Schnee. Meine Ausdauer war noch nicht gebrochen und so hielt ich noch für fast weitere zwei Stunden die Stellung die sich beinahe bezahlt gemacht hätten. Während ich ein Bellen vernahm stand er auch schon mitten auf dem Schneefeld und folgte der Spur des anderen. Und jetzt siegte meine Unvernunft. Statt ihn auf mich zukommen zu lassen hab ich ihn auf etwa 200m beschossen weil ich ja schon einige Male auf solche Distanzen Weidmann´s Heil hatte. Doch es sollte nicht sein und so trat ich heute doch etwas betrübt den Heimweg mit nur einem Roten an. Aber besser einer als keiner.
Waidmann´s Heil Bericht u. Foto: Hermann Großalber Sulzbach OÖ
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