Bericht 22:  Raubwildjagd

Jedes Jahr in den Wintermonaten und besonders zur Ranzzeit finden bei uns Raubwildtage statt. Dieser Fuchsansitz ist für mich ebenso spannend und reizvoll wie die Jagd im Frühjahr und Sommer auf Schmalreh und den reifen Bock. Dieses Fieber hat allerdings nicht nur mich erfasst, sondern einen Großteil der Waidmänner in unserer Gemeinde.

Die eher milden Temperaturen und der trotzdem in Mengen vorhandene Schnee machte ausdauernde Ansitze auf die Rotröcke möglich.

Das Durchhaltevermögen jedes einzelnen Waidkameraden macht dann solche Ergebnisse möglich und bestätigt auch jedes Jahr die Notwendigkeit aktiver Raubwildbejagung. So konnten bei der Streckenlegung im Februar 28 Füchse und 17 Marder vermeldet und verblasen werden. Jeder Raubwildschütze erhielt vom Jagdleiter den Beutebruch mit der Bitte im nächsten Jahr im selben Umfang aktiv an der Raubwildbejagung teilzunehmen.

Beim anschleißenden gemütlichen Zusammensein in der Hütte fand die Veranstaltung seinen Abschluß.

 

PS. Durch den starken Schneefall bei der Veranstaltung wurden aus  unseren Rotröcken prächtige Silberfüchse. (Gibt’s leider bei uns nicht)

 

Waidmann´s Heil   

 

 

Bericht und Foto: Hermann Großalber Sulzbach OÖ   

 

 

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