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Jedes Jahr in den
Wintermonaten und besonders zur Ranzzeit finden bei uns
Raubwildtage statt. Dieser Fuchsansitz ist für mich
ebenso spannend und reizvoll wie die Jagd im Frühjahr
und Sommer auf Schmalreh und den reifen Bock. Dieses
Fieber hat allerdings nicht nur mich erfasst, sondern
einen Großteil der Waidmänner in unserer Gemeinde.
Die eher milden Temperaturen und der
trotzdem in Mengen vorhandene Schnee machte ausdauernde
Ansitze auf die Rotröcke möglich.
Das Durchhaltevermögen jedes einzelnen
Waidkameraden macht dann solche Ergebnisse möglich und
bestätigt auch jedes Jahr die Notwendigkeit aktiver
Raubwildbejagung. So konnten bei der Streckenlegung im
Februar 28 Füchse und 17 Marder vermeldet und verblasen
werden. Jeder Raubwildschütze erhielt vom Jagdleiter den
Beutebruch mit der Bitte im nächsten Jahr im selben
Umfang aktiv an der Raubwildbejagung teilzunehmen.
Beim anschleißenden gemütlichen
Zusammensein in der Hütte fand die Veranstaltung seinen
Abschluß.
PS. Durch den starken Schneefall bei der
Veranstaltung wurden aus unseren Rotröcken prächtige
Silberfüchse. (Gibt’s leider bei uns nicht)
Waidmann´s Heil
Bericht und Foto:
Hermann Großalber
Sulzbach OÖ
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