Bericht 169:  Kormoranjagd an der Gurk 

Mein Jagdkollege berichtete mir, dass sich in seinem Revier die Kormorane befinden. Gemeinsam machten wir  Jagd auf die „Rabben der Meere“. Wir hatten beim ersten Mal keine Chancen und wir mussten den Vögeln bei ihrer Flucht zusehen, aber leider nur von weiter Ferne.

Wir stellten uns auf einen Gurkabschnitt, der im Revier meines Kollegen ist und hofften auf einen Kormoran. Als ich zum Flussufer hin ging flog mich schon auf zirka 60-70 Meter ein Kormoran an, dieser drehte  aber sofort ab und flog weg. Im Wasser war auch leider kein Kormoran. So wollten wir wieder zurück zum Auto gehen, als plötzlich mein Jagdfreund sich duckte und seine Flinte feuerbereit machte. Ich machte das selbe und Sah einen Keil Kormorane hoch über uns. Ich wollte schon wieder aufstehen, als ich vor mir durch die Baumwipfel einen schwarzen Vogel streichen sah, und dieser strich genau auf mich zu! Ich wartete und als er nahe genug für einen Flintenschuss bei mir war, stand ich auf und feuerte auf den Kormoran. Der erste Schuss verfehlte sein Ziel, doch der Zweite holte den großen Vogel aus der Luft. Der Kormoran fiel wie ein Sack Steine zu Boden und blieb dort verendet liegen! Der Hund meines Kollegen rannte zum Kormoran, nahm ihn aber nicht auf. Ich holte den Kormoran und mein Jagdkollege freute sich so sehr über den Sauberen Schuss und den erlegten Kormoran.

 

Weidmannsheil und Weidmannsdank

                                                                                                        Bericht und Foto:  Skalka Philipp - Kärnten

 

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