Bericht 159: Baujagd mit meiner Hündin "Onja"    

Endlich ist es wieder so weit, der Balg ist reif; es war schlechtes Wetter und Reinecke müsste Zuhause sein, dachte ich mir.

Ich nahm meine Terrier und will mal bei Reinecke anklopfen. .

Es war kurz vor 10 Uhr ,  als ich "Onja" meine Terrierhündin das GPS anschnallte  und sie in den Bau hineinschlüpfen ließ. Es war für die Baujagd das ideale Wetter, kalt und  windig, kein Wetter für Warmduscher.

Ich lud meine Halbautomatik und ging in Stellung, während mein Terrier in Bau verschwand. Mein ständiger Gedanke galt natürlich meinen Hund und hoffte, daß kein Dachs im Bau ist, sonst gibt es wieder eine turbulente Auseinandersetzung zwischen Dachs und Hund. Ich war zuversichtlich sollte sich ein Fuchs im Bau befinden  wird er springen, da "Onja" sehr scharf reagiert und nicht so schnell aufgibt, wie sie es schon öfters bewiesen hatte.

Immer wieder kam sie aus dem Bau zurück und versuchte es bei einen anderen Eingang. Nach einer Stunde brach ich die Jagd  an diesen Bau ab. Wir versuchten unser Glück an 2 weiteren Bauten, sowie an meinem heuer angelegten Kunstbau, wo sich ein Kater einquartierte, der den Bau aber dann blitzartig verlies und das Weite suchte.

Leider  konnte ich an diesem Tag keinen Fuchs erlegen, aber Dank der Sonderregelung können wir die Fuchsjagd bis 31. Jänner 2010 aufüben.

Die gute Zeit kommt ja erst, die Ranz!

 

Weidmannsheil

                                                                                   Bericht und Foto:  Tobias Burgauner, Revier Kastelruth

 

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