|
Anfang
Jänner hatte ich die Möglichkeit im Burgenland auf Gänsejagd
zu gehen.
Mein
Jagdfreund meinte es wäre Anfang Jänner am Besten und es
wären die meisten Gänse in seinem Revier!
Nach der
Uni fuhr ich gleich ins Burgenland, wo auch schon mein
Kollege auf mich wartete. Wir begaben uns gleich ins Revier.
Es befanden sich einige tausende Gänse auf den Feldern.
Zwischen den Weingärten pirschten wir uns immer näher zu den
Gänsen vor. In den Weinzeilen mussten wir uns öfters auch
mal hinlegen und uns kriechend fortbewegen. Wir waren schon durch
zwei Weingärten und über drei kleinere Felder gepirscht, als
wir in den dritten Weingarten kamen. Mein Kollege sagte, ich
solle mich mit meinem Gesicht ganz nahe zu den Weinreben
stellen, da die Gänse das Gesicht sehr schnell wahrnehmen
würden.
Plötzlich
brach ein Schuss eines anderen Jägers, der auch auf
Gänsejagd war und mein Jagdfreund rief:“ Hienlegn!“ Ich legte
mich auf den Rücken. Plötzlich sahen wir wie die Gänse auf
mich zusteuerten. Mich überkam das Jagdfieber! Mein Freund
rief mir dann zu, „ Schiaß“! Ich stand auf und fuhr mit der
Flinte auf und schoss auf die erste Gans. Auf den ersten
Schuss hin zeichnete sie schon, aber ich schoss ein zweites
Mal und die Gans fiel wie ein Stein zu Boden. Ich
konnte es nicht ganz fassen, das erste Mal auf Gänsejagd und
schon mit den ersten Schuss hatte ich eine Gans erlegt!!!!!!!!!
Es war
eine Blässgans, die ich perfekt getroffen hatte.
An dieser
Stelle, möchte ich mich nochmals bei meinem Jagdfreund für
diese wunderbare und
erlebnisreiche Jagd bedanken!!!!!!
Weidmannsheil und Weidmannsdank! |